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Zu Besuch bei Arbeiterkindern

23.05.2011

Die Initiative ArbeiterKind.de will junge Menschen, die aus Nicht-Akademiker-Familien stammen, für ein Studium begeistern. Für dieses Engagement sind die Mitinitiatorin Katja Urbatsch und ihre Mitstreiter/-innen inzwischen mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Nun wird ArbeiterKind.de drei Jahre alt. Zeit für einen Besuch von Stefan Hatz im Berliner Büro der Arbeiterkinder.

Berlin, Sophienstraße

2008 wurde durch Katja und Marc Urbatsch und Wolf Dermann in Gießen ein Modellprojekt gegründet, in dem studentische Mentor/-inn/-en an Schulen in Informationsveranstaltungen das Ziel verfolgen, Schüler/-innen für ein Studium zu motivieren. Inzwischen verfügt ArbeiterKind.de über Mentor/-inn/-en im ganzen Bundesgebiet, über hauptamtliche Mitarbeiterinnen und über Büros in Gießen und Berlin. Ein Blick auf die Berliner Adresse zeigt strategisch günstige Lage an: in unmittelbarer Nähe zu Deutschem Studentenwerk (DSW) und Hochschul­rektorenkonferenz (HRK). Das mag zwar Zufall sein, von Nachteil ist es sicherlich nicht.

Ehrenamtliches Engagement

ArbeiterKind.de lebt im Wesentlichen von dem ehrenamtlichen Engagement seiner Mentor/-inn/-en. In der Vergangenheit lief da vieles neben den Studienberatungsstellen der Hochschulen her, leider nicht immer zur Freude einzelner Kolleg/-inn/-en. Deshalb bemüht sich ArbeiterKind.de um eine Qualitätssicherung in der Schulung der Mentor/-inn/-en. Dazu wurden im Gespräch mit Katja und Marc Urbatsch und Vivien Hinz Strategien entwickelt, wie Mentor/-inn/-en den Kontakt zu den Studienberatungsstellen vor Ort herstellen und halten können. Zugleich wurde deutlich, welches Potential dieses ehrenamtliche Engagement der Student/-inn/-en gerade auch für Studienberatungsstellen kleiner Hochschulen darstellt, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

Aufeinander hinweisen

Katja Urbatsch war schon auf mehreren Tagungen der ´´´GIBeT gern gesehener Gast. Jüngst bot sie auf der Vechtaer Tagung in Zusammenarbeit mit Peter Schott einen Workshop an. Umso verwunderter bemerkte deshalb der Vorstand der ´´´GIBeT, dass auf der Web-Site der Initiative bislang fast jeder Hinweis auf Studienberatung fehlte. Die Arbeiterkinder nahmen dieses Petitum von Stefan Hatz auf. Zukünftig werden an zentraler Stelle von www.arbeiterkind.de sowohl Hinweise auf die Datenbanken des Hochschul­kompass der HRK (Studienfächer und Studienberatungen) als auch auf wesentliche Inhalte der Web-Site des DSW zu finden sein.
Umgekehrt wird die ´´´GIBeT gerne Veranstaltungshinweise von ArbeiterKind.de aufnehmen.

Eindruck

Der Kaffee war gut, die Atmosphäre freundlich, die Pressemappe professionell. Letztere bestimmte auf der Heimfahrt noch einmal den Eindruck, dass die Initiative ArbeiterKind.de sich weiter professionalisieren wird und auf ihrem Feld ein ernst zu nehmender Ansprechpartner für Studienberatungsstellen sein wird. Die Einladung an die Initiatoren zur nächsten ´´´GIBeT-Tagung sei hiermit ausgesprochen.

Kontakt

Katja Urbatsch
ArbeiterKind.de
Büro in der Justus-Liebig-Universität
Goethestraße 58, Raum 138
35390 Giessen
Tel. 0641 99-12097
urbatsch(at)arbeiterkind.de

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