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Das Zeitzeugenprojekt

29.03.2009

Karin Gavin-Kramer hat das Projekt »Zeitzeugen und Zeitzeugnisse der Studienberatung« weiter entwickelt und bereitet seit einiger Zeit einen Reader zur Geschichte der Studienberatung vor. Ihre Arbeit wird unterstützt vom GIBeT-Vorstand und den Arbeitskreisen »Geschichte der Studien­beratung« und »Qualifizierung und Professionalisierung«. Der Reader soll nicht nur die Expertise der Gründergeneration der Studien­beratungs­stellen dokumentieren, sondern auch die institutionelle Erinnerung des Berufsstandes an wichtige Entwicklungsschritte und Diskussionsstände bewahren. Das Buch soll spätestens zur GIBeT-Tagung in Leipzig im September 2012 fertig vorliegen.

Ursprung der Idee

Die Idee zu einem „Zeitzeugen-Projekt“ entstand auf der GIBet-Arbeitskreistagung im Frühjahr 2009 an der HTW Berlin aus der Erfahrung, dass jüngere bzw. neue Kolleginnen und Kollegen immer wieder Probleme besprechen wollen, die innerhalb der Studienberaterschaft schon vor dreißig Jahren (und danach immer wieder) auf hohem Niveau diskutiert worden sind, sowie aufgrund der Tatsache, dass in letzter Zeit die verantwortlich tätigen Studienberaterinnen und -berater der ersten und auch schon der zweiten Generation, die die Entwicklung der Studienberatung vielfach maßgeblich geprägt haben, aus ihren langjährigen Leitungsfunktionen bzw. aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

Reader

Der Reader zur Geschichte der Studienberatung soll persönliche Erfahrungen aus diesem Kollegenkreis in Form schriftlicher Interviews mit historischen Daten (Chronik/Zeittafel) und Texten zur Entwicklung der Studienberatung vereinen und u.a. wichtige Diskussionsstände exemplarisch dokumentieren. Als Fundament institutioneller Erinnerung soll er das Bewusstsein für die Geschichte der Studienberatung schärfen und Debatten über Grundsatzfragen auf der Grundlage des bisher erreichten Diskussionsstandes fördern. Das Buch ist nicht nur für Berufsanfängerinnen und -anfänger gedacht, sondern soll auch von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu einer intensiveren Beschäftigung mit der Hochschulberatung genutzt werden.

Zum Zeitzeugenprojekt gehört auch die Idee einer Tagung, die sich mit dem Thema „40 Jahre Studienberatung“ beschäftigt und zu der möglichst viele „Zeitzeugen der Studienberatung“ eingeladen werden sollten, um mit den jüngeren Generationen über ihre Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.